Augen auf beim Rodelkauf

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Augen auf beim Rodelkauf

Endlich ist es wieder so weit…der Winter ist da! Wer bekommt bei diesem weißen Winterwunderland nicht Lust auf Schneeballschlacht und Rodeln? Schnell den Skianzug aus dem Schrank gezogen, dicke Handschuhe und einen warmen Schal an und auf geht’s zum Rodeln.

Ein Vergnügen für die ganze Familie! Aber nur mit der richtigen Ausrüstung, sonst wird das rasante Vergnügen im Schnee schnell zur gefährlichen Rutschpartie. Deshalb solltet ihr beim Rodelkauf unbedingt ein paar wichtige Regeln beachten. Es geht schließlich um eure Sicherheit und die eurer Kinder.

Wie ihr den richtigen Rodel findet oder einen alten Rodel wieder flott bekommt, erfährt ihr hier:

 

  1. Von einem Rodel ohne Führungselemente sollte man lieber die Finger lassen. Diese einfachen Rodelwannen oder Minibobs aus Kunststoff sind praktisch nicht steuerbar und stellen somit eine deutliche Gefahr dar – besonders für kleine Rodelmeister.
  2. Möchtet ihr einen Rodel mit Rückenstütze kaufen, solltet ihr auf Stabilität achten. Durch Klemmschrauben wird beispielsweise verhindert, dass sich die Lehne löst.
  3. Der Klassiker schlechthin ist der Holzrodel. Und der ist nicht nur ziemlich preisgünstig sondern auch noch sicher: Er gleicht Unebenheiten im Boden aus und schützt somit Wirbelsäule und Gelenke. Kunststoffmodelle hingegen sind meist besser gepolstert oder enthalten spezielle Federelemente.
  4. Beim Rodelkauf solltet ihr auch unbedingt darauf achten, dass alle Kanten und Ecken des Rodels gerundet und zusätzlich geschützt sind. Fallen euch schon auf den ersten Blick raue Oberflächen oder Quetschstellen auf, lieber Finger weg von diesem Modell!
  5. Das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit ist ein guter Anhaltspunkt beim Rodelkauf. Dieses Zeichen steht für ausführliche Tests des Produkts im Labor und sind somit auch qualitativ hochwertiger.
  6. Wollt ihr euren alten Rodel vom Dachboden holen, solltet ihr unbedingt erst einmal einen Materialcheck machen, bevor ihr damit ins Rodelvergnügen startet. Vielleicht hat sich die ein oder andere Schraube über den Sommer gelöst oder das Material ist bereits brüchig. Auch die Kufen müssen regelmäßig überprüft werden. Brauchen sie vielleicht einen neuen Schliff? Euren alten Kunststoffschlitten solltet ihr lieber entsorgen, wenn er Haarrisse oder Verfärbungen aufweist.
  7. Nach einem lustigen Nachmittag am Berg, solltet ihr euren Rodel immer wieder angemessen verstauen. Lagert den Rodel am besten trocken und vermeidet direkte Sonneneinstrahlung und übermäßige Wärme. Bei einem Holzrodel solltet ihr die Kufen trocken wischen und gegebenenfalls wachsen.