Die Grippe!

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Die Grippe!

Die Grippewelle walzt sich quer durch Österreich. Viele Firmen beklagen zahlreiche Krankheitsfälle. Die verbliebenen Mitarbeiter quälen sich oft mit einer Erkältung über den Tag. Ist es in diesem Jahr schlimmer als sonst? Bringt es etwas sich jetzt noch impfen zu lassen? Und wie werde ich schnell wieder gesund? Diese und mehr Fragen zur grassierenden Krankheitswelle klären wir hier.

Krankheits-Ping-Pong

Das Problem ist, dass die ständigen Temperaturschwankungen dazu geführt haben, dass sich viele eine deftige Erkältung eingefangen haben. Und mit Viren und anderen Krankheitserregern spielen wir innerhalb der Familie und im Kollegenkreis Ping-Pong. Man kommt fast gesund in die Arbeit zurück und steckt trotzdem noch einen Kollegen an. Wenn der nicht richtig auskuriert wieder seinen Job antritt, steckt er wieder jemanden an und immer so weiter. Kein Wunder, dass wir den Schnupfen und andere Übel nicht richtig loswerden!

Bringt eine Impfung jetzt noch etwas?

Eine Grippeschutzimpfung kann durchaus noch sinnvoll sein. Bedenken Sie aber, dass diese circa zwei Wochen braucht um richtig wirksam zu werden. Außerdem schützt sie nicht vor schweren Erkältungen. Denn die werden von anderen Krankheitserregern ausgelöst. Was also tun?

Die besten Tipps zum Schutz und zur Heilung

Da hilft eigentlich nur: Abwehrkräfte auf Vordermann bringen! Wie das am besten klappt und was Sie tun können, wenn es Sie schon erwischt hat, lesen Sie hier:

Vorbeugung:

  • Wundermittel Schlaf – er hält nicht nur fit, schlank und jung, sondern auch gesund. Es ist erwiesen, dass Menschen, die nachts mindestens sieben Stunden schlafen, weniger häufig an Erkältungen und Grippe erkranken
  • Frisches Obst und Gemüse sollte jetzt täglich auf Ihrem Speiseplan stehen. Dieses enthält vor allem viel Vitamin C, das wichtig für die Abwehr ist. Außerdem bei der Ernährung beachten: saisonale und regionale Produkte bevorzugen auf ausgewogene, am besten selbstgekochte Mahlzeiten achten. Kräuter, z. B. Petersilie (enthält viel Vitamin C) verwenden, mit Ingwer und Chili kochen, das stärkt die Abwehrkräfte. Täglich einen frischen Salat mit Nussbaumöl essen, Nahrungsergänzungsmittel (z. B. Kapseln mit Vitamin C + Zink + Echinacea, Zinktabletten, Propolis oder Grapefruitkern-Extrakt) einnehmen.
  • Gerade zur Grippezeit sollten Sie darauf achten, dass Sie sich regelmäßig die Hände waschen, vor allem wenn Sie sich an öffentlichen Orten aufgehalten haben
  • Den Griff vom Einkaufswagen desinfizieren
  • Vermeiden Sie an stark frequentierten Orten Haltegriffe, Türklinken etc. anzufassen
  • in öffentlichen Verkehrsmitteln Handschuhe tragen
  • vorbeugend nach längerem Aufenthalt in der Kälte ein warmes bis heißes Bad nehmen
  • besonders bei Heizungsluft die Nasenschleimhäute feucht halten, z. B. mit Meersalzwasser-Nasensprays oder -Nasenspülungen
  • sich vor Zugluft schützen
  • Kleidung den Temperaturen anpassen, warm aber nicht zu dick anziehen (Zwiebellook). Füße, Kopf und Nieren warm einpacken, also Mütze, Schal und warmes Schuhwerk tragen
  • Sport hält fit und gesund. Bestenfalls dreimal in der Woche sollten Sie sich etwa 30 Minuten lang bewegen. An der frischen Luft bitte! Gute Nachricht für die Weniger-Sportbegeisterten: Auch ein halbstündiger Spaziergang erfüllt schon seinen Zweck.
  • Gönnen Sie sich regelmäßig einen Saunabesuch. Das ist nicht nur entspannend, sondern auch gut für Ihr Immunsystem. Was außerdem prima zum Abhärten ist:Wechselduschen
  • meiden Sie Stress
  • mit Entspannungsübungen/-bädern vorbeugen. Kneippsche Methode: Kurze kalte Güsse, beginnend mit rechtem Bein, linkes Bein, rechter Arm, linker Arm, Körpergüsse – das alles in nicht einer Minute und zum Schluss das Gesicht und die Füße nicht vergessen

Behandlung:

  • Verzichten Sie ja nicht auf das Lüften, weil Sie denken, die kalte Luft macht sie noch kränker. In beheizten Räumen ist die Luftfeuchtigkeit sehr niedrig, was die Schleimhäute zusätzlich belastet. Am besten ist ein fünfminütiges Stoß-Lüften. Aber setzen Sie sich nicht der Zugluft aus.
  • Achten Sie darauf, dass Sie ausreichend trinken, am besten warmen Tee. Vor allem bei Fieber ist es wichtig, dass Sie den durch das Schwitzen verursachten Flüssigkeitsmangel wieder ausgleichen.
  • Ein Tipp vorab: Niesen Sie immer in die Armbeuge und nicht in die Handfläche wenn kein Taschentuch parat ist. So stecken Sie andere immerhin nicht an.
  • Noch ein Tipp gegen Fieber sind die altbekannten Wadenwickel. Wichtig: Diese sollten jedoch nicht angewendet werden, wenn Sie frieren. Gegen Husten und Halsweh helfen Kartoffelwickel. Wickeln Sie gekochte, noch warme Kartoffeln in ein Handtuch und legen Sie dieses auf Ihre Brust. Etwa eine Stunde Einwirkzeit sind ideal.
  • Auch wenn Sie keinen Appetit haben, gönnen Sie sich eine Suppe. Am besten eignet sich die gute alte Hühnerbrühe, die schon unseren Großeltern bei Grippe half und es auch heute noch tut. Sie ist leicht verdaulich und und kräftigend.
  • Verteilen Sie etwas Pfefferminzöl auf Ihren Schläfen und im Nacken – das hilft gegen Kopfschmerzen.

Achtung: Wenn zu Husten, Schnupfen, Heiserkeit auch noch Halsschmerzen und hohes Fieber kommen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen!