Nachzipf? So meistert ihr eure Nachprüfung!

Nachzipf? So meistert ihr eure Nachprüfung!

Zwei Monate Ferien! Die beste Zeit um Abzuschalten, Spaß haben und ja nicht an die Schule, Noten, Lehrerinnen und Lehrer denken. Tja, nicht alle haben das Glück: Für alle Schüler, die im Herzbst zum Nachzipf antreten müssen, hat bereits die heisse Phase des Lernens angefangen. Wir haben nützlich Tipps für Sie zusammengesucht, wie sie die letzten Tage vor dem Nachzipf sinnvoll gestalten.

Gute Tipps für den Nachzipf:

  • Wiederholen:

Wer rechtzeitig mit dem Lernen begonnen hat, sollte schon bald mit dem Stoff durch sein. Jetzt wird das Gelernte nur noch wiederholt und somit gefestigt. Am besten holt man sich dazu Hilfe – von Eltern, Omas, Nachhilfelehrern oder guten Mitschülern.

  • Entspannen:

Auch wer noch so viel für den Nachzipf geübt hat, ist vermutlich trotzdem aufgeregt. Entspannungs- und Atemübungen helfen, die Nervosität abzubauen. Auch ein Spaziergang in der Natur kann Wunder wirken. Wichtig ist vor allem, sich einen lernfreien Tag in der Woche zu gönnen. Dieser Tag gilt der Erholung an dem die Akkus wieder aufgeladen werden sollten.

  • Eine Prüfung simulieren:

Meist wirst zuerst schriftlich, danach mündlich abgeprüft. Zu empfehlen ist es, in der letzten Woche vor dem Nachzipf einen Probe-Nachzipf zu simulieren. Hier wird geübt bestimmte Aufgaben unter Zeitdruck zu lösen. Auch den mündlichen Test können Prüflinge schon im Voraus üben. Ein Vortrag dessen, was man gelernt hat – etwa vor den Eltern oder dem Nachhilfelehrer – hilft. Auch das selbstbewusste Auftreten kann man vorher dabei üben: Tief durchatmen, mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen und sich sagen: „Ich schaffe das.“ Wer nämlich denkt, dass er sowieso durch die Prüfung fällt, strahlt das aus und fällt tatsächlich durch.

  • Anreize schaffen:

Kleine Belohnungen sind ein guter Ansporn und stärken das Durchhaltevermögen beim Lernen. Besser als materielle Dinge sind gemeinsame Unternehmungen, bei denen die ganze Familie etwas voneinander hat.

  • Richtig Kleiden:

Der Anzug und das Kostüm dürfen Sie ohne weiteres im Kasten hängen lassen – auch der Schlabber-Look ist für einen Nachzipf nicht grad angebracht. Wichtig ist jedoch, dass Sie etwas anziehen in dem Sie sich wohl fühlen.

  • Genügend Schlaf:

Am letzten Tag vor der Prüfung früh genug ins Bett gehen. Es ist kontraproduktiv, bis spät in die Nacht zu lernen. Denn wer müde ist, erzielt deutlich schlechtere Ergebnisse.

  • Richtig Essen:

Ein Frühstück ist die beste Basis für den Prüfungstag. Ideal ist ein Müsli: Eiweißhaltige Nahrungsmittel wie Milch, Joghurt oder Käse sorgen für Botenstoffe im Gehirn, die wach und aufmerksam machen. Die richtigen Kohlenhydrate aus Getreide und Obst sorgen für einen konstanten Blutzuckerspiegel. Sie liefern Vitamine und Mineralstoffe. Auch genügend trinken ist wichtig. Traubenzucker ist während des Tests nicht zu empfehlen – besser ist Studentenfutter. Nüsse gelten als „Gehirndoping.“

  • Emotionaler Beistand von Familie:

Sprechen Sie Ihrem Kind Mut zu! Wenn Sie Lernerfolge merken, sollten Sie es loben und zum Weitermachen ermuntern. Sagen Sie ihm, dass Sie es lieb haben und es unterstützen, egal was passiert, weil Sie sehen, wie sehr es sich bemüht. Das wirkt stärker als Drohungen und Schimpfen. Ihr Kind hat nun Angst vor dem Versagen und davor, von seinen Freunden getrennt zu werden. Signalisieren Sie Verständnis für seine Gefühle und bauen Sie es auf! Bringen Sie es zur Schule und bieten Sie ihm an, dort zu warten, wenn es das möchte. Ein kleines Maskottchen, das es in die Tasche stecken kann und das ihm Glück bringt, wird Ihrem Kind Freude bereiten und ihm zeigen, dass Sie hinter ihm stehen.