Pasión de Buena Vista

Pasión de Buena Vista

Nach über 450.000 begeisterten Besuchern in über 25 Ländern mit über 300 Shows, kommt nun „Pasión de Buena Vista“ im November zurück nach Bregenz.

Pasión de Buena Vista am Donnerstag, 21. November 2013 im Festspielhaus in Bregenz!

Heiße Rhythmen, mitreißende Tänze, exotische Schönheiten und traumhafte Melodien führen Sie durch das aufregende Nachtleben Kubas. „PASIÓN DE BUENA VISTA“ entführt Sie auf die Straßen der karibischen Insel und vermittelt Ihnen pure kubanische Lebensfreude. Eine 10 köpfige Live Band von alt eingesessenen kubanischen Unikaten, in Kuba umschwärmte Sänger und Tänzer der Extraklasse sowie eine einzigartige Bühnenkulissen mit atemberaubenden Projektionen werden Sie mit dem Humor und dem Temperament Kubas anstecken …

Wenn es etwas gibt, das die kubanische Mentalität am besten widerspiegelt, so ist es die Musik. Heute in aller Welt bekannte Musikstile wie Rumba, Mambo, Cha-Cha-Cha und Salsa haben ihren Ursprung in vier Grundelementen. Außer Klanghölzern und Trommeln finden sich hier keine weite-ren Instrumente. Unter Zugabe von melodischen Instrumenten entwickelte sich die heute kommer-zialisierte Form des Rumba sowie weitere Modetänze wie der Mambo. Aus dem „Son“, der an ei-nem Wechselgesang zwischen Sänger und Chor zu erkennen ist, entwickelte sich der heutige Sal-sa. Der „Danzon“ wurde lange Zeit von der Oberschicht nicht akzeptiert, ist heute jedoch der belieb-teste Tanz in Cuba. Aus ihm entwickelte sich der Cha-Cha-Cha. Bei dem „Trova“ sangen reisende Sänger traurige und schöne Balladen. Die Texte wurden in der Zeit der Revolution thematisch ver-ändert und als Propaganda gebraucht. Später fanden die Musiker wieder zu ihren ursprünglichen Themen zurück. Das, was Cuba-Reisende heute als kubanische Musik wahrneh-men, ist also eine Synthese afrikanischer Perkussion und Rhythmen mit spanischen Coplas und ihrer Instrumentierung. Der Son ist dabei eindeutig der Publikumsliebling. „Erfunden“ wurde er von den Zuckerarbeitern in Santiago in den 20er Jahren. Anfangs war er ein Stück für 3 Personen, be-gleitet von der spanischen und lateinamerikanischen (drei Doppelsaiten) Gitarre. Claves und Mara-cas bildeten den Rhythmus. Erst mir der rasanten Verbreiterung des Sons kamen auch mehr Instrumente hinzu: der Holzbass, Bongos, die Marimbula (Resonanzkörper mit Metall-Lamellen) und in den 40er und 50er Jahren Trompeten aus der amerikanischen Bigband-Tradition. So entsteht ein komplexes, polyrhythmisches Klanggebilde, das sich für europäische Ohren zuerst wie ein heilloses Durcheinander anhört, später aber fasziniert und den Hörer in seinen Bann zieht.

Wann: Donnerstag, 21. November 2013
Wo: Festspielhaus in Bregenz, Platz der Wiender Symphoniker 1, 6900 Bregenz
Beginn: 20.00 Uhr

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