Sport im Herbst – das gibts zu beachten

Sport im Herbst – das gibts zu beachten

Der Herbst ist da, und mit ihm kommen Regen, Nebel und der gefürchtete November-Blues. Doch wer regelmäßig Sport treibt, schlägt schlechter Laune ein Schnippchen. Ob Joggen, Walken, Radfahren oder Inline-Skaten – gut tut, was Spaß macht. Die folgenden 10 Tipps helfen dabei, auch im Herbst fit zu bleiben.

So kommen Sie fit durch den Herbst:

  • Richtiges Aufwärmen:

Das richtige Aufwärmprogramm ist das A&O für den Lauf in kalten Jahreszeiten. Verlängern Sie Ihre übliche Aufwärmphase, starten Sie nicht so schnell durch, wie Sie es aus dem Sommer gewohnt sind. Andernfalls drohen Zerrungen oder Muskelverspannungen. Statt sich zehn Minuten einzulaufen, verlängern Sie das Warm-up auf fünfzehn Minuten. Ihr Körper wird es Ihnen danken

  • Richtige Kleidung:

Viele Hobby-Sportler begehen im Herbst den Fehler, sich mit dicker Jacke und Thermohose auf den Weg zu machen. Doch wer sich bewegt, kann auf gefütterte Kleidung verzichten. Funktionskleidung ist für Sport geeignet und verhindert übermäßiges Schwitzen. Atmungsaktive Kleidung gibt es in gut sortierten Sportgeschäften.

  • Durch die Nase atmen:

Sinken die Temperaturen unter 5 Grad Celsius, sollten Hobby-Sportler versuchen, auf die Mundatmung zu verzichten. Gesünder ist es, durch die Nase zu atmen. Dadurch wird das Risiko einer Atemwegserkrankung verringert.

  • Kopfbedeckung mitnehmen:

Der Körper verliert beim Laufen im Herbst besonders über den Kopf und die Extremitäten an Wärme. Daher sollte darauf geachtet werden, dass diese Stellen ausreichend bedeckt sind. Mütze oder Stirnband, Schal, Handschuhe und warme Socken gehören zur Grundausstattung für kalte Jahreszeiten. Spezielle atmungsaktive Laufhandschuhe sorgen dafür, dass die Feuchtigkeit besser nach außen transportiert wird und die Finger dadurch nicht auskühlen.

  • Reflektoren:

Im Herbst wird es später hell und schneller dunkel. Nicht nur, dass es frisch, nass und unangenehm sein kann, uns fehlen auch kostbare helle Stunden. Kein Grund sich entmutigen zu lassen.Tragen Sie beim Herbstlauf Sportkleidung mit Reflektorstreifen zur eigenen Sicherheit. Es passiert schnell, dass Sie im Morgengraun oder der Dämmerung übersehen werden. Achten Sie beim Kauf auf die auffälligen Streifen auf Jacke, Hose und wer mag sogar Mütze. Wer bereits komplett ausgestattet ist, kann sich Reflektoren aufbügeln bzw. aufnähen. Wenn Sie auf der Straße laufen, dann immer entgegen der Fahrtrichtung der Autofahrer. So werden Sie schneller gesehen.

  • Die richtige Laufstrecke wählen:

Laufen Sie bekannte Strecken, bei denen Sie über die Bodenbeschaffenheit und mögliche Gefahrenstellen bescheid wissen. Es nützt nichts, sich in der Dämmerung neue Wege zu suchen und sich bei nächster Gelegenheit durch eine Stolperfalle die Knochen zu brechen. Durch die Herbstdunkelheit sind die Sichtverhältnisse eingeschränkt und das Verletzungsrisiko höher. Bei Nässe raten wir zu Asphaltstrecken. Dort ist die Rutschgefahr geringer und es gibt weniger nervige Pfützen. Bei Trockenheit sind jedoch Waldwege vorteilhafter, sie sind windgeschützt und weicher. So schonen Sie die Sprunggelenke.

  • Laufen bei Krankheit unbedingt meiden:

Wer mit triefender Nase, Husten oder sogar Fieber Sport treibt, setzt seine Gesundheit aufs Spiel. Im schlimmsten Fall droht eine Herzmuskelentzündung – also bei Krankheit das Bett hüten.

  • Pausen:

Wenn die Fußgänger-Ampel rot ist, bleiben viele Freizeit-Sportler stehen. Das ist vor allem bei kühler Witterung gefährlich, denn der Körper kühlt schnell aus. Wer auf der Stelle in moderatem Tempo weiterläuft, macht alles richtig.

  • Der Zwiebellook:

Wenn Sie im Freien Sport machen, tragen Sie Ihre Kleidung am besten in Schichten. Ideal sind drei Lagen: Die unterste sollte die Feuchtigkeit vom Körper nach außen transportieren, die zweite sollte wärmen und die dritte sollte vor Regen und Wind schützen. Auch eine Sonnenbrille kann im Herbst sinnvoll sein, denn die tief stehende Sonne blendet und die UV-Strahlung ist das ganze Jahr über gefährlich.

  • Cool Down:

Sanftes Auslaufen und Stretching sind ideal, um den Körper nach dem Training zu regenerieren. Wichtig: Vor dem Dehnen die verschwitzten Sachen wechseln. Zum Abschluss hilft ein warmer Tee, dem Körper die verlorene Flüssigkeit und Wärme wieder zu geben.