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Do’s and Dont’s auf dem Oktoberfest!

Auch auf dem Oktoberfest gibt es einige Regeln, die ihr beachtet müsst. Wir haben für euch die Do’s & Dont’s!

DO:

  • Weißwürste und Hennen richtig essen
    Weißwürste werden traditionell mit süßem Senf, einer Laugenbreze und einem Weißbier gegessen. Auch die Esstechnik ist wichtig. Weißwürste werden nämlich „gezuzelt“, was so viel bedeutet wie, dass das Wurstfleisch aus der aufgebissenen Haut gesaugt wird statt wie üblich mit der Haut gegessen. Auch Hennen werden mit den Händen gegessen. Das gehört zu der urigen Atmosphäre einfach dazu.
  • Lokales Bier und Essen probieren
    Bei uns im Ländle gibt’s viele leckere Biersorten, die auch weit über unsere Landesgrenzen bekannt sind, die sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Da gibt es zum Beispiel die Mohrenbrauerei, die Brauerei Frastanz, die Fohrenburger Brauerei oder die Brauerei Egg. Auch nicht zu verachten sind unsere kulinarischen Angebote. Vorarlberg ist besonders für seine leckeren Käsespätzle bekannt aber auch Weißwürste und Schnitzel gibt es bei den meisten Oktoberfesten.
  • „A Maß“ bestellen
    Statt einfach nur „ein Bier“ zu bestellen, solltet ihr es schon richtig nennen, schließlich ist ein Maß nicht einfach nur irgend ein Bier sondern ein ganzer Liter und hat seinen Namen nicht umsonst!
  • Dirndlschleife richtig binden
    Wer ein Dirndl anhat, sollte darauf achten die Schleife auch wirklich richtig zu binden. Schließlich hat euer Freund bestimmt keine Freude, wenn ihr die schleife links trägt und euch dann deswegen jemand anbaggert…
  • Tisch reservieren
    Auf dem original Münchner Oktoberfest solltet ihr einen Tisch reservieren, denn bedient wird nur, wer auch an einem Tisch sitzt. Tische können bis 3 Wochen vor dem Oktoberfest reserviert werden. Aber je früher ihr das erledigt, desto besser.
  • Die wichtigsten Lieder lernen
    Es gibt einige Partylieder, die einfach auf keinem Fest fehlen dürfen und bei denen die meisten mitgrölen können. Schlager sind seit jeher ein Teil der österreichischen Kultur, auch wenn wir nicht immer stolz darauf sind. Zu Liedern wie dem „Lasso-Song“, „Ein Stern, der Deinen Namen trägt“ oder Klassikern wie „Fürstenfeld“ sollte aber einfach jeder mitsingen können.
  • Freundlich zu Bedienungen sein
    Das sollte zwar eigentlich selbstverständlich sein, ist leider aber meistens in der Realität ganz anders. Vergesst dabei aber nie, dass sie diejenigen sind, die euch euer Essen und eure Getränke bringen. Je netter ihr zu ihnen seid, desto mehr werden sich auch die Bedienungen darum kümmern, euch glücklich zu machen. Auch wenn sie selbst mal nicht so gut drauf sind, seht ihnen das bitte nach. Ihr Job ist nicht immer leicht und sie haben oft mit unfreundlichen Kunden zu tun, die ihnen die Laune verhageln.
  • Von Stimmung anstecken lassen
    Die Bierzeltstimmung ist immer etwas ganz Besonderes, also sitzt nicht einfach nur in der Ecke und dreht Däumchen, sondern stürzt euch ins Getümmel, habt Spaß und schunkelt ordentlich mit, dann wird das Fest auf jeden Fall ein Erfolg!
  • In Tracht erscheinen
    Es ist zwar kein Muss, aber trotzdem cooler, wenn man in Dirndl oder Lederhose auf dem Oktoberfest aufkreuzt. Damit wirkt man weniger fehl am Platz und schließlich ist Tracht jetzt Trend.
  • Ahbandla (obandln)
    Bei so vielen schönen Dekolletés und knackigen Lederhosen-Pos, lässt es sich hervorragend flirten. Nutzt diese Stimmung um neue Bekanntschaften zu machen, wer weiß vielleicht entwickelt sich ja mehr…

DON‘T:

  • In Billigtracht auftauchen
    Auch wenn ihr keine eigene Tracht habt, bevor ihr irgendein Billigimitat aus Plastik oder ähnlich komischen Stoffen anzieht, kommt lieber in Alltagskleidung. Wenn Tracht, dann bitte richtig. Sonst wäre es ja schade um die schöne Tradition.
  • Zu viel trinken
    Ein Schlückchen in Ehren kann keiner verwehren, aber übertreibt es nicht. Das Feiern macht ja auch gleich viel weniger Spaß, wenn man sich kaum noch auf den Beinen hält.
  • Auf den Tischen tanzen
    Klingt zwar lustig, ist aber sehr unhygienisch und von Festbetreibern (verständlicherweise) nicht gern gesehen. Ihr könnt gerne auf den Bänken tanzen und schunkeln, solange ihr nicht hinunterfallt, aber die Tische sollten dem Essen vorbehalten bleiben.
  • Von Betrunkenen provozieren lassen
    Auch wenn ihr mal von jemandem angepöbelt werdet, der schon 1-2 Getränke über den Durst getrunken hat, lasst euch davon nicht aufregen. Versucht ihn/sie einfach zu ignorieren und ihm/ihr aus dem Weg zu gehen. Und sollte das nicht reichen, gibt es zum Glück meistens genug Sicherheitspersonal die dafür da sind, sich um so etwas zu kümmern.
  • Eigenes Essen mitbringen
    Zwar wird das eh kaum jemand machen, aber es gibt doch so viel leckeres Essen auf den Festen, warum also extra was von daheim mitbringen statt das volle Oktoberfestprogramm zu genießen?
  • Die Münchner Wiesn an überfüllten Tagen besuchen
    Am Wochenende, und besonders am Italiener-Wochenende, ist auf dem Oktoberfest oft die Hölle los, wenn ihr also eher entspannt Party machen wollt, empfiehlt es sich, diese Tage zu meiden. Dazu gibt’s auch extra ein Wiesn-Barometer, das anzeigt wie viel an welchen Tagen los ist.
  • Dirndlschürze falsch binden
    Doppelt hält besser. DO: Dirndlschürze richtig binden, DON’T: Schürze falsch binden. Wer nicht trotz Freund oder Mann angegraben werden will, sollte wirklich darauf achten, die Schleife richtig zu binden. Das zeugt nicht nur von eurem guten Trachten-Wissen sondern erspart euch auch einiges an Stress.
  • Sagen „ich geh auf die Wiese“
    Es heißt „Wiesn“ nicht „Wiese“, echte Wiesnliebhaber kennen da keinen Spaß.
  • Sich beim Tanzen ausziehen
    Egal ob Männlein oder Weiblein, niemand will hinterher unangenehme Fotos von einem selbst im Internet oder auf Handys von Freunden und Bekannten wiederfinden, auf denen man halbnackt herumspringt. Außerdem wird sowas auch von Securitys nicht gerne gesehen.
  • Kauft keine besonders günstigen Bons
    Auch wenn es oft verlockend wirkt, eine halbe Henne oder Würstchen um einen günstigeren Preis zu bekommen, solltet ihr solche Angebote ausschlagen. Die Anbieter sind normalerweise Betrüger, die euch nur euer Geld abknöpfen und letztendlich habt ihr dann auch noch selbst Ärger am Hals, wenn ihr versucht die falschen Bons einzulösen. Also bleibt am besten bei den offiziellen Ausgabeständen um auf Nummer sicher zu gehen.