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So verhindert ihr Badeunfälle!

21.07.2019 09:59 (Akt. 09.10.2020 10:22)

Durch Corona mussten im Frühjahr zahlreiche Schwimmkurse abgesagt werden. Die Vorarlberger Wasserrettung erwartet deswegen mehr Badeunfälle als üblich. Wie uns Berndt Zündel, Einsatzleiter der Wasserrettung Dornbirn, im ANTENNE VORARLBERG – Interview sagt, weichen viele aufgrund der Menschenansammlungen in den Freibädern auch an Seen und Flüsse aus. Die Strömung dort unterschätzen aber die Meisten.

So könnt ihr helfen!
Ist jemand in einer Notsituation, sollte man genau beobachten:

Verfällt der Betroffene in Panik sollte man laut um Hilfe rufen und einen Bademeister organiseren. Jetzt zählt jedoch jede Sekunde: schnappt euch eine Luftmatratze oder ähnliches und schwimmt zu dem Betroffenen hin. So kann sich dieser an etwas festhalten. Ansonsten kann es passieren, das der Ertrinkende sich an euch festhält und euch mitrunter zieht.

Treibt der Betroffene bereits reglos im Wasser, sollte man keine Zeit verlieren und sofort in den Pool springen! Hier zählt jede Sekunde! Andere Badegäste holen währenddessen ebenfalls einen Bademeister.

So könnt ihr vorbeugen!
Zieht euren Kindern immer Schwimmflügel an! Es kann nur eine Sekunde dauern und schon haben sich die Kleinen vom Platz entfernt, ohne das es bemerkt wird.

Macht eine Pause nach dem Essen!
Der Körper braucht seine Energie für die Verdauung. Je nach der Menge des Essens sollte man mindestens 30 bis 45 Minuten lang nicht ins Wasser gehen!

Schaut nicht aufs Handy!
Passiert leider immer öfter: junge Eltern checken Instragram, Whatsapp & Co, dabei bemerken sie nicht, dass ihre Kinder ohne Schwimmflügel ans Wasser gehen.

Kein Alkohol!
Hier gilt immer: die Dosis macht das Gift! Nichts spricht dagegen, an einem schönen Badetag ein Bier zu trinken. Wer jedoch zu viel intus hat, überschätzt sich. Hier sind Unfälle vorprogrammiert!

Achtet aufeinander!
Schaut nicht nur auf euch, sondern auch auf andere. Gerade Kinder ertrinken oft still. Deshalb gilt: Augen offen halten!