ANTENNE VORARLBERG
Mehr Musik! Mehr Vielfalt!
© ANTENNE VORARLBERG
“Lech ist für mich Natur pur – egal ob Winter oder Sommer. Wir leben da, wo andere Urlaub machen“, so bringt es Verena auf den Punkt. Sie lebt schon seit mehreren Jahren in Lech. “Wir haben ein tolles Skigebiet, super Langlaufläufen und ganz viele schöne Spazierwege, die tagtäglich frisch präpariert werden”, erzählt sie uns weiter. Die Backstube Lech, den Skiclub oder die legendäre Rodelstrecke kann sie nur empfehlen. “Auch im Sommer ist Lech toll”, ergänzt Adriana. “Es gibt wunderschöne Wanderungen auch mit Alpakas vom Adlerhof”, erzählt sie uns stolz. „Lech ist schick, international und gleichzeitig bodenständig. Genau diese Mischung macht’s aus”, verrät uns Elisabeth aus Bludenz. Sie geht vor allem gerne Skifahren in Lech.
Lech am Arlberg. Ein Name, den man überall kennt. Und trotzdem fühlt sich Lech nicht nach großer Bühne an, sondern nach Dorf. Genau das betont Bürgermeister Gerhard Lucian immer wieder: „Lech ist nach wie vor ein Dorf.“ Ein Tourismusdorf, ja. Aber eines, das seine Wurzeln nie verloren hat. Rund 1.600 Menschen leben fix hier, im Winter werden’s bis zu 15.000. Gäste, Mitarbeiterinnen, Leben auf allen Ebenen. Und trotzdem funktioniert das Miteinander. Weil hier vieles in eigener Hand ist. Die Bergbahnen gehören den Einheimischen, Nachhaltigkeit ist kein Schlagwort, sondern gelebte Praxis. „Wir sind sehr stolz auf unsere Natur. Das ist das Allerwichtigste“, sagt Lucian. Und das spürt man.
Lech ist einfach schön. Im Winter tief verschneit, im Sommer grün, weit und ruhig. Wandern am Lechweg, rauf auf den Rüfikopf, durchs Zugertal, Golfen, Baden im Waldschwimmbad oder einfach draußen sitzen und die frische Bergluft genießen. Diese berühmte Sommerfrische – die gibt’s hier wirklich. Julia Fenneberg von Lech Zürs Tourismus sagt: „Lech ist im Sommer deutlich vielfältiger, als man auf den ersten Blick glaubt.“ Und genau das überrascht viele, die Lech nur vom Winter kennen.
Touristisch spielt Lech ganz oben mit. „Für uns ist Lech mehr als eine Marke. Es ist gelebte Identität“, sagt Fenneberg. Luxus heißt hier nicht Protz, sondern Zeit, Persönlichkeit und echte Erlebnisse. Authentische Gastgeber:innen, ehrliche Begegnungen, ein Ort, an dem sich jede und jeder willkommen fühlt. Promis und Royals gehören genauso dazu wie Familien oder Sportbegeisterte. „Ob Promi oder nicht – bei uns zählt echte Gastfreundschaft“, so Fenneberg.
Skifahren ist natürlich ein Herzstück. Lech liegt mitten im größten zusammenhängenden Skigebiet Österreichs mit rund 300 Pistenkilometern. Runden wie der legendäre Weiße Ring oder der Run of Fame haben Kultstatus. Klaus Nussbaumer von den Lech Bergbahnen gibt einen Blick hinter die Kulissen: Mitarbeitende sind fast rund um die Uhr im Einsatz. Beschneiung, Präparierung, Technik, Sicherheit. „Damit wir um neun bereit sind für unsere Gäste.“ Von breiten
Familienpisten bis zu anspruchsvollen Abfahrten. Ein Skitag reicht fast nicht aus, um alles zu entdecken.
Ein ganz eigenes Kapitel ist die Kulinarik. Lech gilt nicht umsonst als Weltgourmetdorf. Bürgermeister Lucian sagt stolz: „Wir haben, glaube ich, die höchste Haubendichte in ganz Österreich.“ Über 60 Hauben, mehrere Michelin-Sterne – und trotzdem bleibt alles bodenständig. „Eine gute Küche braucht auch einen guten Wein“, sagt er. Und genau das wird hier seit Jahrzehnten gelebt. Vom internationalen Spitzenrestaurant bis zur urigen Stube. Vom feinen Degustationsmenü bis zum klassischen Wiener Schnitzel. „Die Gäste wollen, wenn sie zu uns kommen, auch österreichische Küche. Kaiserschmarrn, Tafelspitz, Käsknöpfle – das gehört einfach dazu“, so der Bürgermeister. Regionalität spielt eine große Rolle, Tradition wird weitergegeben. „Ich mache sogar selber Käsknöpfle-Kochkurse“, erzählt Lucian lachend. Für ihn ist das keine Arbeit, sondern Leidenschaft. Diese Mischung aus Spitzenküche, Regionalität und echter Begeisterung macht Lech kulinarisch so besonders – und international so begehrt.
Lech schaut dabei nicht nur auf heute, sondern ganz klar nach vorne. Neue Betriebe, neue Restaurants, neue Ideen. „Wir haben eine richtige Aufbruchstimmung“, sagt Lucian. Das Ziel: ein starkes "Ganzjahresdorf". Mit Respekt vor der Natur. Dabei zeigt Lech wieder einmal: Wir leben da, wo andere Urlaub machen.
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