ANTENNE VORARLBERG
Mehr Musik! Mehr Vielfalt!
Gemeinde Reuthe
“Hier gibt es so viel zu erleben,” schwärmt Johannes über seine Heimatgemeinde. “Wichtig ist, dass man den Skilift und das dazugehörige Ski-Heim kennt. Generell macht der Skiverein bei uns tolle Arbeit!”, schwärmt er weiter. “Wir sind eine super Gemeinde,” bringt es Corinna auf den Punkt. “Unbedingt besuchen muss man das Hotel Bad Reuthe, dort kann man auch super einfach mal auf einen Kuchen vorbeischauen,” gibt sie uns als Tipp.
Reuthe ist eine kleine Gemeinde im Bregenzerwald, ruhig gelegen und trotzdem gut angebunden. Viele sagen: „Man kennt sich, man hilft sich und man fühlt sich einfach wohl.“ Es gibt aktive Vereine, kurze Wege und viel Natur direkt vor der Haustür. Wandern, spazieren gehen oder einfach draußen sein – „das geht hier ohne großes Drumherum“.
Ein zentraler Ort für Reuthe ist das Gesundhotel Bad Reuthe. „Das Bad gibt’s seit rund 300 Jahren“, erzählt Jutta Frick, ihre Familie führt das Hotel. Herzstück ist das Heilmoor, das täglich frisch gestochen wird. „Es ist ein anerkanntes Kurmittel und wirkt vor allem für Gelenke, Rücken und den ganzen Stütz- und Bewegungsapparat.“ Viele kommen wegen Arthrose, Rheuma oder Verspannungen, andere einfach zum Abschalten. Möglich ist beides. „Man kann ganz normal Wellness machen, schwimmen, saunieren – auch als Tagesgast.“ Die Anlage ist groß, modern und das ganze Jahr offen. „Die Leute gehen oft gestresst rein und kommen richtig geerdet und entspannt wieder raus.“, schmunzelt Frick. Und wer will, legt das Handy gleich mit ab. „Bei uns gibt’s bewusst Digital Detox, gerade im Sauna- und Badebereich.“
Weit über die Grenzen hinaus bekannt ist auch das Handwerkt von Thomas “Jimmy” Moosbrugger. Er fertigt Kuhglocken-Geschirr in Handarbeit an. „Das Interesse hatte ich schon als kleiner Junge“, sagt er. Heute kommen Landwirte, Hobbybauern und Sammler zu ihm. Die Glocken selbst kauft er zu, „aus Tirol, Südtirol, der Schweiz oder Italien“, Lederarbeit und Gravuren macht er komplett selbst. „Je nach Wunsch dauert das von einem Tag bis zu 40 Tage.“ Seine Arbeiten tragen längst nicht nur Kühne im Ländle. „Kanada war auch schon dabei.“ Für ihn ist klar, warum er hier arbeitet: „Es ist ein ruhiges Dorf, der Zusammenhalt passt und die Vereine sind wirklich aktiv. Gerade bei den Alpabtrieben ist seine Arbeit sehr gefragt.
Aus Sicht der Gemeinde bringt es Bürgermeisterin Bianca Moosbrugger-Petter auf den Punkt: „Wir haben ein super Dorf mit guter Kinderbetreuung, Spielplätzen und einem starken Miteinander.“ Besonders wichtig ist ihr die Pfarrkirche mit Fresken aus dem Jahr 1284. „Eine der ältesten Kirchen im Bregenzerwald.“ Viele kennen Reuthe vor allem wegen dem Bad, „aber wenn man dann hört, dass Reuthe aus mehreren Weilern besteht, sind viele richtig überrascht.“ Für die Zukunft stehen ein neues Gemeindehaus, mehr Platz für Kinderbetreuung und langfristig Verkehrsentlastung auf
der Wunschliste. „Wünsche gibt es immer“, sagt sie, „aber wichtig ist, dass sich die Leute hier weiterhin wohlfühlen.“
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