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Gemeinde Schwarzenberg

Gemeinde Schwarzenberg

Gemeinde Schwarzenberg

“Das Coolste im Jahr in Schwarzenberg ist sicher der legendäre Alp-Tag,” erzählt uns Daniela über ihre Heimatgemeinde. “Im ganzen Land bekannt ist auch der Markt und auch die Schubertiade. Zum Wandern ist es einfach wunderbar und der Ortskern ist richtig schön,” schwärmt sie weiter. “Ein Besuch wert ist auf jeden Fall das Angelika-Kaufmann-Museum,” empfiehlt uns Walter. “Hervorzuheben ist auf jeden Fall auch die tolle Gastronomie hier. Es gibt so viele großartige, leckere Dinge bei uns. Allein der Hirschen ist ein Muss, wenn man einmal hier ist,” schwärmt er weiter.

Allein schon der erste Blick ins Dorf macht was mit einem. Man sieht eine klassisch-schöne Bregenzerwälder-Gemeinde: alte Holzhäuser, ein Dorfkern wie aus dem Bilderbuch, drumherum Wiesen, Hügel, Berge. Wer hier durchspaziert, findet schnell raus, warum so viele sagen: „Da komm ich einfach runter.“ Wandern, Höhenwege, Käsekultur, gute Küche, kleine Läden, Tradition – Schwarzenberg hat alles.

Bürgermeister Josef Anton Schmid bringt’s gut auf den Punkt: „Wir sind eine Gemeinde, wo alles vorhanden ist – Tourismus, Landwirtschaft und Kultur. Und genau dieser Mix zieht die Leute an.“

Wer länger nicht hier war, den schickt er erst mal zu den Klassikern: die Höhenwanderungen rund ums Dorf und vor allem die Käseläden, die hier eine richtig lange Tradition haben. Dazu das Angelika-Kauffmann-Museum, das jedes Jahr neu kuratierte Ausstellungen zeigt – ein echtes Highlight mitten im Dorf. Und ja, Skifahren geht hier auch, aber der Trend hat sich verändert: „Wir haben mittlerweile mehr Nächtigungen im Sommer wie im Winter. "Die warmen Monate sind die große Stärke – Frühling bis Herbst läuft’s richtig gut.

Und dann gibt’s da noch etwas, das Schwarzenberg weit über die Grenzen bekannt macht: die Brittenberg Alpakas von Familie Moosmann. „Es war eigentlich ein Corona-Projekt. Wir wollten für unsere Feriengäste einen kleinen Besuchermagnet schaffen… und jetzt sind aus drei Alpakas dreizehn geworden,” schmunzelt Daniel Moosmann über die Geschichte. Von der ersten Idee ist inzwischen ein richtiges Erlebnis geworden: Tagescafé vermischt mit einer Boutique voller kuscheliger Stücke und Produkte aus eigener Wolle – und sogar ihre eigene Naturkosmetik. „Wir lösen Keratin aus der Alpaka-Wolle und machen eine hundertprozentige Naturkosmetik. Das ist einzigartig auf dem Markt. Wir verschicken mittlerweile in ganz Europa, sogar bis nach Amerika,” ist der Alpaka-Papa stolz. Die Alpakas selbst leben fünf Kilometer außerhalb vom Café – ganz bewusst. „Wir sind kein Streichelzoo. Die Tiere sollen einfach Tiere sein dürfen.“

Ab Frühling kann man wieder Termine für Spaziergänge und Erlebnisse buchen. Und ja, es kommen laufend neue Ideen: Frühstück mit Alpaka-Walk oder sogar ein Alpaka-Bad. Was genau dahintersteckt? Verraten sie noch nicht – mehr kuschlige Details gibts im Frühling.

Generell lebt Schwarzenberg auch stark vom Miteinander. „Wir haben knapp 30 Vereine. Das ist das Leben in einer Gemeinde“, sagt der Bürgermeister. Dazu 18 Gasthäuser – für gerade einmal 1.900 Einwohner. „Das ist nicht selbstverständlich, da haben wir wirklich Glück.“ Zu finden gibt es alles: von Hotels wie dem Hirschen, dem Marvia oder der Sonnhalde gibt es Genuss auf höchstem Niveau. Auch Gasthäuser wie der Ochsen, der Adler, Zur Buche oder das Mesnerstüble ziehen viele Menschen an.

Und wer Schwarzenberg kennt, weiß: Es gibt Tage, da steht das Dorf Kopf. Alltag, Alpabtrieb, Feste – Tradition gehört hier einfach dazu.

Wenn’s um die Zukunft geht, wird der Ton dann etwas ernster. Die großen Aufgaben liegen bei der Infrastruktur: Wasser, Kanal, lange Leitungen – viel, das Erhalten werden muss. Gleichzeitig sollen Freiräume bleiben, für Gäste und Einheimische. Neue Kinderspielplätze sind gerade in Arbeit, und langfristig steht ein neuer Kindergarten samt Kinderbetreuung auf der Liste. „Das braucht noch ein paar Jahre, aber wir sind in der Planungsphase,” so der Bürgermeister.

Unterm Strich zeigt Schwarzenberg ziemlich gut, was den Bregenzerwald so besonders macht: dieses Dorfgefühl, die Ruhe, die Kultur – und gleichzeitig Menschen, die mit Herzblut Neues schaffen. Egal ob Käse, Kunst, Natur oder eben Alpakas.

Bürgermeister Schwarzenberg
Spielplatz Schwarzenberg
Alpaka Cafe
Brittenberg Alpaka
Brittenberg Alpaka 2
Alpakas 3
Alpakas 2
Alpakas
Alpakabesitzer
Kirche Schwarzenberg

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